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9. Juli 2010

Das soll uns nicht nochmal passieren

12. Mai 2010

Grundsteinlegung im "Peter-Ulrich-Haus"

Biographie

Geboren im Jahre 1959, erhielt er als Kind Klavier- Gitarrenunterricht und sang seit seinem 7. Lebensjahr im Rundfunkchor Leipzig. Nach Beendigung einer Berufsausbildung und dem Armeedienst absolvierte er von 1979 – 88 sein Schauspielstudium an der Theaterhochschule Leipzig.

Während der Studienzeit stand er im Studio des Staatsschauspiels Dresden auf der Bühne und wurde dort 1983 in das Ensemble engagiert.

In diese Zeit fiel auch die Gründung des ZWINGER TRIO DRESDEN, eine Gruppe von Darstellern, die zwischen Kabarett, Clownerie und musikalischem Slapstick wandeln und binnen kürzester Zeit durch zahlreiche Fernsehauftritte (Showkolade) und Gastspiele im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt wurden. Diese Gruppe entwickelte auch eigene Theaterproduktionen, wie: Dem Alltag entflohen, Jenseits der Hast, Goldrausch, Das Ende vom Anfang, Krieg im III. Stock, Die Olsenbande dreht durch, ZWINGER LOTTO, Die Drei von Der Tankstelle.....

Am Staatsschauspiel Dresden spielte er verschiedene Rollen, so z.B.: den Mozart in Shaffers „Amadeus“, Don Cirillio (Der Krieg von Goldoni) oder Ariel im „Sturm“ von Shakespeare.

Er arbeitete mit Regisseuren, wie W. Engel, H. Schönemann, B.K. Tragelehn, K.D. Kirst. Seit 1990 arbeitet Tom Pauls freischaffend.

1991 erster Soloabend am Dresden Brett´l – Sächsische Variationen, in dem er die inzwischen zum Kult gewordene Rentnerin Ilse Bähnert entwickelt hat.

1993 gemeinsam mit Uwe Steimle „Ostalgie“

1994 Gründung des Theaterkahns (eine Idee des Regisseurs Holger Böhme und Tom Pauls), auf dem er zurzeit folgende Programme spielte Sächsische Variationen, Zwiefach sind die Phantasien (Busch Programm), Ausgebremst, Sommernachtstraum, Krieg im III. Stock, Jahrmarktsfest zu Plundersweilern u.a.

Seit 1991 arbeitet Pauls an der Staatsoperette Dresden in folgenden Produktionen: „La Cage aux folles“ als Jacob, „Zustände wie im alten Rom“ als Psydolus, „Die Fledermaus“ als Frosch, „Ritter Blaubart“ als König Bobeche, „Die schöne Helena“ als Paris, „My fair Lady“ als Prof. Higgins.

An der Komödie Dresden liefen folgende Stücke mit Tom Pauls in der Hauptrolle:

  • Komödie im Dunkeln

  • Charlys Tante

  • Freunde Feinde

  • Olsenbande

  • Tod eines Handlungsreisenden

  • Manche mögens heiß

  • Dinner for one & Ilse Bähnerts 79. Geburtstag

Seit 1998 arbeitet er regelmäßig mit Orchestern zusammen, z.B. mit der NEUE ELBLAND PHILHARMONIE „Peter und der Wolf“ „Pauls Philharmonische Verwandlungen (als Dirigent) „Ilse Bähnerts Wunschkonzert“,

Dresdner Philharmonie Neujahrskonzerte, Lausitzer Philharmonie, Robert-Schumann-Philharmonie,

Seit 2004 ist er regelmäßig Laudator des Deutsche Karikaturpreises.

Programme mit Gunter Böhnke und Bernd-Lutz Lange „Das Kaffeegespenst“, mit dem Rainer-Vothel-Trio „Das könnte noch viel schlimmer komm“, mit 2Hot „Rettet uns den Gogelmosch“ und der Pianist Rainer Vothel begleitet ihn musikalisch bei seinen Lesungen „Das wahre Leben der Ilse Bähnert“.

Mit der Sängerin Katrin Weber arbeitet er seit 1998 zusammen, in den Stücken „Schwarze Augen – Eine Nacht im Russenpuff“, „Tom & Chérie“, „Tom & Merry Chrismas“ sowie in diversen Fernsehproduktionen.

Im TV sah man ihn, in der Rolle des Hausmeisters Ottmar Wolf in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“. Er war Sketchpartner mit Dieter Krebs und spielte in zahlreichen Filmen und Fernsehserien. ( Seine erste Rolle in einem Spielfilm, spielte er in den DEFA-Film „Zum Teufel mit Harbolla“, Politesse, Leute gibst, Bis der Arzt kommt, Als Ilse Bähnert in zahlreiche Shows und auf Reisen, wie zum Beispiel: Ilse Bähnert in der Schweiz, in Österreich, in Spanien und New York.

Zu hören ist er jeden Samstag, in der Sendung Fair Play auf MDR I Radio Sachsen.

2006 schrieb er mit dem Koautor Peter Ufer das Buch „Das wahre Leben der Ilse Bähnert“.

Im Jahr 2007 Gründung der Ilse Bähnert Stiftung, zur Erhaltung und Pflege der sächsischen Sprache und Kultur.

Tom Pauls lebt in Dresden, er ist verheiratet und hat drei Söhne.

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